Pfingsten 1969 in Bern: Emmaus-Manifest: Arbeiten, teilen, dienen:
"Dient zuerst den Schwachen. Wenn man zuerst den Starken dient, kommt
es zum Kampf, weil jeder stark sein will. Den Schwachen zuerst helfen, schafft Frieden. Um die
Schwachen streitet sich keiner."
Zitate
Martin Gray:
"Man hört nicht auf, allein zu sein, weil man sich versammelt. Man bleibt allein, wenn
man nicht an einem großen gemeinsamen Werk teilnimmt."
Martin Buber:
"Lieben, wirklich lieben - heißt wissen, was dem anderen weh tut."
Jürgen Moltmann:
"Beurteile einen Menschen nicht nach dem, was er leistet, sondern sieh tiefer, auf
das, was er leidet."
Antoine de Saint-Exupéry:
"Schenken ist ein Brückenschlag über den Abgrund der Einsamkeit."
(eigene Anmerkung: Zeit haben, andere anhören, sie verstehen, sie lieben)
Dietrich Bonhoeffer:
"Wir müssen lernen, die Menschen weniger auf das, was sie tun und unterlassen,
als auf das, was sie leiden, anzusehen."
aus einem Faltblatt von "Terre", Belgien:
"Notre futur sera solidaire ou il ne sera pas !"
"Lass dich nicht einschränken von dem, was alle Welt für möglich
hält. Lass dir von Gott die Möglichkeit zeigen,"
schließt Pfarrer Schlichting die Andacht in Hinterschellenbach vor 45 Augsburger Jakobspilgern
Anfang August 1999.
M. Malinski:
"Von dir hängt es ab, ob du einsam wirst. Du selbst entscheidest darüber,
ob du für andere notwendig bist. Du selbst schaltest duch aus, und nur du selbst kannst zu
ihnen zurückkehren. - Ein anderer Mensch kann dir helfen: durch Güte. Genauso kannst
du einen anderen aus dem Bannkreis der Einsamkeit herausreißen, indem du ihm deine Güte
schenkst."
"Die Emmaus-Gemeinschaften nehmen eine Menschheit aus dem Dreck auf, Clochards,
Strafentlassene, Gescheiterte und Gestörte, die an erster Stelle Solidarität brauchen,
ein Mindestmaß an Liebe. Wenn man sie wieder aufgerichtet hat, wenn sie ihre Würde
durch ihren eigenen Broterwerb wiedergefunden haben, ihre Selbstachtung, dann entdecken sie,
dass der Lohn ihrer Arbeit geteilt werden kann mit jenen, die genauso wie früher nichts
zum leben haben."
Element Erde
Wenn wir der Erde etwas wegnehmen,
müssen wir ihr auch etwas zurückgeben.
Die erde und wir sollten gleichberechtigte Partner sein.
Was wir der Erde zurückgeben,
kann etwas so einfaches
und zugleich so schwieriges wie Respekt sein.
Jimmy Begay vom Volk der Navajo